Gerne wieder: Zukunftscamp Friedrichshafen

Ja, ok: das Foto von Julian Hutter (links), Matthias Klingler (rechts) und mir in der Mitte ist jetzt nicht ganz so gelungen. Ich habe aber leider kein anderes. Denn vor lauter richtig guten Gesprächen habe ich an diesem Abend ganz vergessen, selbst Fotos zu machen. Aber von vorne: am 18.11. sind städtische und private Kulturschaffende und -dienstleister zum “Zukunftscamp Veranstaltungen in der Molke in Friedrichshafen zusammengekommen.

Etwa 30 Leute haben in verschiedenen Formaten auf der Bühne, vor allem aber nach dem offiziellen Teil in kleinen Runden die aktuelle Lage der Kultur in Friedrichshafen und ihre Zukunftsaussichten erörtert. Und das war äußerst erhellend und bereichernd – so empfand zumindest ich es (und alle, mit denen ich gesprochen hatte). Beeindruckt hat mich vor allem die Offenheit, mit der die anwesenden Veranstalter:innen (die ja immer wieder auch in Konkurrenz um die Gunst des Publikums stehen) ihre Sorgen, Nöte und Hoffnungen dargelegt haben. Am Ende des Abends blieb bei mir im Wesentlichen eines hängen: die Branche hat erkannt, dass ein konstruktiver Austausch untereinander und in der Folge ein gemeinsamer oder zumindest ein abgestimmter Auftritt gg. Politik & Medien jedem mehr einbringt als ein ich-alleine-gegen-alle-Denken.

Darum würde ich es sehr begrüßen, wenn es dieses Format in FN bald wieder geben würde – und wenn andere dem Beispiel folgen. Vielleicht auch auf regionaler Ebene. Ich wäre sofort dabei und auch gerne bereit, in der Vorbereitung mitzuwirken. Wenn sich also jemand angesprochen fühlt: einfach bei mir melden!

Eine Zusammenfassung des Abends gibt’s zum Nachlesen beim Wochenblatt Online.

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